Veranstaltung

Fokus Jungen*arbeit – Intersektionale Perspektiven auf Jungen*arbeit

Firmensignet LAG, ein roter Pfeil

Von Ausschlusserfahrungen zu Solidarität

Anhand der qualitativen Auswertung zweier Workshops zeigt der Vortrag, warum Jungen*arbeit neben Geschlecht auch Rassismus, soziale Ungleichheit, Verletzlichkeit und unterschiedliche Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe berücksichtigen muss. Dabei wurde untersucht, wie Erfahrungen mit Ausschluss zu Ressourcen für Empathie und Solidarität werden können, ohne Sexismus oder Queerfeindlichkeit zu relativieren. Praxiserprobte Methoden wie „Andrewtainment“ und „Care-Theater“ zeigen, wie Manfluencer, Gewalt, Fürsorge und Verantwortung gemeinsam mit Jugendlichen bearbeitet werden können. Ziel ist keine neue „richtige“ Männlichkeit, sondern die Erweiterung weniger verletzender, fürsorglicher und solidarischer Handlungsalternativen.

Fokus Jungen*arbeit – Impulse aus Wissenschaft und Praxis
ist eine kostenlose Online-Vortragsreihe der LAG Jungen*arbeit NRW. Im bewusst kompakten 90-Minuten-Format präsentieren Expert*innen aktuelle Themen und Studien zur Jungen*arbeit. Die Reihe findet mehrmals jährlich in unregelmäßigen Abständen statt.

Datum: 11.11.2026, 11:00 - 12:30 Uhr

Ort: online

Anmeldeschluss: 04.11.2026

Zielgruppe

Fachkräfte pädagogischer und sozialer Arbeit, die mit queeren jungen Menschen arbeiten oder in Kontakt sind und wissen möchten, welche digitalen Räume es für Queers gibt, die sicher sind und ihren Interessen entsprechen.

Das Ziel der LAG Jungen*arbeit NRW ist es, unsere Veranstaltung barrierearm zu gestalten und allen die Teilnahme zu ermöglichen. Daher bitten wir bei einer Hörschwäche, einer Sehschwäche oder anderem Assistenzbedarf um Kontaktaufnahme mit der Fachstelle, damit wir uns um passende Lösungen bemühen können: (+49 (0)231 53 42 174) oder .

Veranstaltungsort

online

Referent*in

  • Fabian Ceska

Über die Referent*in

Fabian Ceska (er/ihm)
Fabian Ceska studiert Gender & Queer Studies in Köln und ist Mitgründer von Detox Identity. In seiner Arbeit verbindet er kritische Männlichkeitsforschung mit Rassismuskritik und bringt insbesondere das Konzept der „Migränntlichkeit“ – die Verbindung von Männlichkeit und Migration – in verschiedene pädagogische Kontexte ein. Er verfolgt dabei einen empowernden Ansatz, der feministische Perspektiven auch für Menschen ohne Vorerfahrung zugänglich macht. Foto: Juliane Marianne

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