Ausgangspunkt von Jungen*arbeit ist das So-Geworden-Sein von Jungen*.
Medium von Jungen*arbeit ist eine Haltung von Träger, Institutionen und Fachkräfte, in der Wissen, Reflexivität, Anerkennung und Verantwortung seinen Ausdruck findet. Ziel von Jungen*arbeit ist, dass Jungen* von sich selbst ausgehend in Beziehung und politisch Bedeutung und Wirksamkeit erfahren. In diesem Sinn wirkt die LAG Jungen*arbeit NRW auch jugend-, geschlechter- und gleichstellungspolitisch.
Jungen*arbeit ist keine Methode. Sie ist Haltung, Beziehungsangebot und pädagogischer Ort geschlechterbezogener und geschlechtereflektierter Anerkennung von Jungen*. Sie setzt sich für eine Entwicklung von Jungen* und jungen Männern* zu emotional lebendigen, körperlich, sexuell und sozial selbstbestimmten und -verantwortlichen Persönlichkeiten ein und wendet sich gegen soziale, ökonomische, religiöse, kulturelle oder andere Beeinträchtigungen oder Diskriminierungen von Jungen* .