Irgendwie Hier

Für eine rassismuskritische und empowernde Jungen*arbeit in NRW

für die Stärkung von Jungen* und jungen Männern* mit Flucht- und Migrationserfahrungen. Das Projekt „Irgendwie Hier!“ bietet Fachkräften in NRW geschlechter- und vielfaltssensible Qualifizierung, Informationsmaterialien sowie Praxisentwicklung – für eine moderne und nachhaltige Jungen*arbeit in der Migrationsgesellschaft.

Praxishandreichung „Mediatisierte Lebenswelt von Jungen*“

"Geschlechterreflektierende Medienpädagogik mit Jungen*": Alle Erfahrungen und Erkenntnisse werden in der Handreichung dokumentiert.

Fortbildung: Transkulturelle Jungen*arbeit

Der 24. und der 25. Juni bieten eine Einführung in die Konzeption und in die Praxis einer aktuellen Jungen*arbeit.

Fortbildung: Maskulinistische Influencer in der Jungen*arbeit

In dieser Fortbildung werden maskulinistische Influencer, traditionelle Männlichkeitsbilder sowie Möglichkeiten, diese in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen zu bearbeiten, thematisiert.
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Jungen*arbeit in der Migrationsgesellschaft

Seit 2016 setzt sich die LAG Jungenarbeit NRW für die Unterstützung und Stärkung von Jungen* und jungen Männern* mit Flucht- und Migrationserfahrungen ein. Unter dem Namen „JuMä.FM – Jungen und junge Männer mit Flucht- und Migrationserfahrungen“ startete das Projekt mit Qualifizierungen, Beratung und Praxisentwicklung für Fachkräfte, Träger und Institutionen in den Handlungsfeldern nach SGB VIII, §§ 11-14, und schaffte Räume, in denen Vielfalt als Chance gesehen wird. Seitdem hat sich das Projekt zahlreich weiterentwickelt: Unter dem Namen „Irgendwie Hier! Jungen*arbeit in der Migrationsgesellschaf“ wird das Angebot um einen intersektionalen Blick auf die Zielgruppe erweitert und Themen wie Klassismus und Demokratie miteinbezogen. Gefördert wird Irgendwie Hier! durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Während der gesamten Projektlaufzeit werden beispielhafte Praxisprojekte für und mit Jungen* und jungen Männern* entwickelt und fachlich begleitet und gefördert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Methoden werden praxisnah aufbereitet und multiplikatorisch an Fach- und Lehrkräfte weitergegeben, um ihre Arbeit langfristig zu stärken.

Um geschlechterreflektierte Ansätze im Kontext von Flucht, Migrationsgesellschaft und Männlichkeiten landesweit zu verankern, bietet das Projekt neben der Praxisentwicklung ein umfassendes Fort- und Qualifizierungsprogramm an. Dieses wird durch zahlreiche Formate, analog sowie digital, in ganz Nordrhein-Westfalen zugänglich gemacht. Die Umsetzung erfolgt dabei in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern und dem Projektbeirat, um die inhaltliche Qualität und fachliche Ausrichtung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Intersektionale Perspektive:

Jungen*arbeit wird nicht nur über Migration definiert, sondern in Verbindung mit anderen sozialen Kategorien (z.B. Geschlecht, Herkunft, Kultur, Status) gesehen. Ziel ist eine differenzierte, vielfaltssensible und rassismuskritische pädagogische Haltung.

Zentrale Schwerpunkte des Projekts:

Qualifizierung und Vernetzung von Fachkräften und Trägern:

  • Vermittlung intersektionaler, rassismuskritischer, klassismussensibler und geschlechterreflektierter Ansätze in der Jungen*arbeit,
  • Fokus auf Themen wie gesunde und vielfältige Männlichkeit, Empowerment, psychosoziale Gesundheit, Partizipation und rechtliche Rahmenbedingungen.
  • Sensibilisierung und Sichtbarmachung der Themen in der Fachöffentlichkeit.

Praxisentwicklung und -begleitung:

  • Unterstützung von Einrichtungen, um Jungen*arbeit strukturell zu verankern.
  • Mikroprojekte zur praktischen Umsetzung im Kontext Flucht, Migration & Klassismus.

Angebot/ Service:

Die Fachkräfte des Projekts „Irgendwie Hier! Jungen*arbeit in der Migrationsgesellschaft“ und ein Netzwerk aus kompetenten und erfahrenen freiberuflichen Referent*innen stehen Ihnen gerne beratend, begleitend und als Kooperationspartner*innen zur Verfügung.

Erklärvideo: Intersektionalität (in der Jungenarbeit)

Das Wort "Intersexualität! ist abgeleitet vom englischen "intersection", übersetzt: Straßenkreuzung. Die Metapher stammt von der us-amerikanischen Juristen Kimberlè Crenshaw, die damit die Anti-Diskriminierungs-Gesetzgebung in den USA kritisierte.

Junge*Junge-Magazin

Junge*Junge-Magazin

Zwei bis drei Mal im Jahr erscheint das Junge*Junge-Magazin der LAG Jungenarbeit NRW. Ein Schwerpunktthema der Jungen*arbeit wird aus verschiedenen perspektiven beleuchtet. Hinweis: Das Magazin ist kein wissenschaftliches Fachmagazin, sondern richtet sich ausdrücklich und in aller Regel mit Alltagshilfen an Fachkräfte in der Praxis.
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