drogen & co.

Die Präventionsmappe "Drogen und Co"

ist speziell für Menschen erarbeitet worden, die mit jungen, unbegleiteten männlichen Flüchtlingen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten.

Präventionsmappe

In der Ausprägung von (Rauschmittel-)Konsum sind geflüchtete Jungen genauso heterogen wie in Deutschland aufgewachsene junge Männer. Dennoch unterscheiden sich Konsumgründe, Haltungen und Erfahrungen mit Drogen oft, abhängig von Migrationserfahrungen, Herkunft und Lebenssituation.

Die Präventionsmappe „Drogen und Co“ ist speziell für Menschen erarbeitet worden, die mit jungen unbegleiteten männlichen Flüchtlingen aus verschiedenen Kulturen zusammenarbeiten.
Sie soll Sozialarbeiter*innen, Flüchtlingshelfer*innen, Erzieher*innen und andere pädagogische Fachkräfte für kulturelle Besonderheiten, Andersartigkeiten und Bedarfe von jungen, geflüchteten Männern im Kontext der Rauschmittelprävention sensibilisieren.

Die Materialien wurden mit dem Fokus auf den Zusammenhang von Männlichkeit und Sucht entwickelt. Die Materialien eignen sich dafür, einen Austausch in der Gruppe über persönliche Wünsche und Erwartungen an sich selbst und an Geschlechterrollen anzuregen. Auch Grenzen, Unsicherheiten und Ambivalenzen von „Männlich sein“ können hiermit ausführlich besprochen werden.

Die Mappe wurde von Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest in Marl in Kooperation mit der LAG Jungenarbeit NRW entwickelt und beinhaltet sechs Kapitel der Präventionsarbeit: 

  • Drogen, Rausch und Wirkung
  • Drogen – Chancen und Risiken
  • Ich und die Drogen
  • Die dunkle Seite
  • Vorbeugen, Helfen und Unterstützen
  • Recht

Die Präventionsmappe besteht aus 24 doppelseitigen Folien, die sowohl als Handout als auch für die Gruppenarbeit geeignet sind. Jede Folie beinhaltet eine anschauliche Bebilderung und relevante Information zu den einzelnen Themenbereichen in einfacher Sprache.

monstermäßig

monstermäßig

In 2025 haben wir eine überarbeitete Fassung der Methode “monstermäßig” herausgebracht Beim Blick auf das Innere der Jungen* begleiten uns und vor allem Sie als Fachkraft sympathische Monster, die jeweils unterschiedliche Aspekte des „Junge*sein” verkörpern. „monstermäßig” unterstützt dabei, sich in den verschiedenen Anteilen und Ressourcen des Erwachsenwerdens zurecht zu finden,
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grundrauschen

grundrauschen

Niederschwellig und spielerisch Rausch und Drogen thematisieren: Beides ist untrennbar mit dem Erwachsenwerden von Jungen* verbunden. Dies mit jugendlichen Gruppen zu bearbeiten, hilft das spielbasierte Material- und Methodenset "grundrauschen: Sucht – Flucht – Jungenarbeit*".
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junge liebe

junge liebe

Wie sprechen Sie als Fachkraft mit Ihren Jungen* über Sexualität? Wir bieten das Material- und Methodenset "junge liebe – mehr als sechs mal sex" zur geschlechterbezogenen Arbeit mit Jungen* im Alter von etwa 14 bis 21 Jahren zum Thema Sexualität. Der nächste Klick lohnt sich.
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ja oder nein

ja oder nein

Flaschendrehen - Pflicht oder Wahrheit - ja oder nein: Thema ist Sexualität. Bei "ja oder nein" schätzen sich die Jungen* untereinander bei Fragen und Behauptungen zum Thema Sexualität ein. Nur wer die Gruppenmeinung insgesamt richtig einschätzt, kann seine Spielfigur ein Feld nach vorne ziehen und so das Ziel erreichen.
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liebesspaß

liebesspaß

Sexualpädagogik at its best: Der "Liebesspaß" ist eine sexualpädagogische Wissensstation mit Praxisanteilen für die geschlechtsbezogene Arbeit mit Jungen* im Alter von etwa 14 bis 21 Jahren und eignet sich sowohl zum Einstieg in das Thema als auch um Wissensstände zu vertiefen.
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mann-activity

mann-activity

Problem für viele Jungen*: das Ausdrücken von Gefühlen und das Verdeutlichen unterschiedlicher Einstellungen. Spielerisch geht es bei "Mann-Activity" um das Annähern an die Kommunikation über eigene und andere Emotionen und Haltungen. - für die Arbeit mit Jungen* im Alter von 14 bis 21 Jahren.
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kumpeltest

kumpeltest

Thema beim Methodenspiel "Kumpeltest" sind die "WICHTIGEN Fragen des Lebens" aus der Sicht von Jungen* im Alter von 14 bis 21 Jahren. Wie schätzt man sich selbst und andere dazu ein? Für alle Schulformen geeignet und möglicherweise auch für Elemente der offenen Jugendarbeit und anderer pädagogischer Gruppen eine gute Alternative.
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