Das Team der Fortbildungsoffensive „männliche Geflüchtete“ der Fachstelle Jungenarbeit NRW, hat in drei verschiedenen Formaten Erfahrungen in der Qualifizierung von Fachkräften zur pädagogischen Begleitung/Unterstützung von männlichen* Geflüchteten erlebt und gemeinsam evaluieren dürfen und können: Trägerqualifizierungen (gesamte Teams) und Fachkräftequalifizierungen (frei angemeldete Teilnehmende) sowie diverse Werkstattgespräche. Alle drei Formate gestalteten sich als Bildungsreihen (Lehrgänge), an den Menschen aller Geschlechter teilnahmen.
Dabei konnte viel erreicht werden, aber wir sind auch das eine oder andere Mal an Grenzen gestoßen. Diese Erfahrungen haben wir dort und darüber hinaus in Teamsitzungen reflektiert und dokumentiert. Es wurde deutlich, dass es auf jeder entstehenden Ebene auch um ein Ringen um eine angemessene, verständigungsorientierte Sprache geht. Wie erreichen sich all die Akteur*innen mit ihren vielfältigen soziokulturellen Gewohnheiten? Was sind gemeinsame Ziele? Und welche bleiben getrennt?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich Olaf Jantz in dieser Stellungnahme und versucht dabei Antworten und Handlungsansätze zu formulieren.
Ergänzend zu seiner Stellungnahme verweisen wir auf den Text von Olaf Jantz zum Modell der „transkulturellen Jungen*arbeit“, der hier ebenfalls abrufbar ist.
