Stellungnahmen

Spezifische Themenstellungen und Entwicklungen

nehmen wir zum Anlass, fachliche Positionen der LAG Jungenarbeit NRW sichtbar zu machen und im Sinne fachlicher Beratung und Unterstützung von Administration, Verwaltung, Trägerstrukturen und pädagogische Fachkräfte im Rahmen von Stellungnahmen zu veröffentlichen.

Vielerorts bedarf die geschlechtsbezogene Jungenarbeit glücklicherweise nicht mehr einer grundsätzlichen Legitimation. Spezifischen Themenstellungen und Entwicklungen nehmen wir allerdings zum Anlass um fachliche Positionen der LAG Jungenarbeit NRW sichtbar zu machen und im Sinne fachlicher Beratung und Unterstützung von Administration, Verwaltung, Trägerstrukturen und pädagogische Fachkräfte im Rahmen von Stellungnahmen zu veröffentlichen. Beteiligt sind hieran Fachkräfte, die über die LAG / Fachstelle Jungenarbeit NRW miteinander vernetzt sind und Expertise und langjährige Erfahrungen in den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe mitbringen.

Wollen Sie sich an der Erstellung von Stellungnahmen beteiligen und verfügen über entsprechende Expertise?

Das Team der Fortbildungsoffensive „männliche Geflüchtete“ der Fachstelle Jungenarbeit NRW, hat in drei verschiedenen Formaten Erfahrungen in der Qualifizierung von Fachkräften zur pädagogischen Begleitung/Unterstützung von männlichen* Geflüchteten erlebt und gemeinsam evaluieren dürfen und können: Trägerqualifizierungen (gesamte Teams) und Fachkräftequalifizierungen (frei angemeldete Teilnehmende) sowie diverse Werkstattgespräche. Alle drei Formate gestalteten sich als Bildungsreihen (Lehrgänge), an den Menschen aller Geschlechter teilnahmen.

Dabei konnte viel erreicht werden, aber wir sind auch das eine oder andere Mal an Grenzen gestoßen. Diese Erfahrungen haben wir dort und darüber hinaus in Teamsitzungen reflektiert und dokumentiert. Es wurde deutlich, dass es auf jeder entstehenden Ebene auch um ein Ringen um eine angemessene, verständigungsorientierte Sprache geht. Wie erreichen sich all die Akteur*innen mit ihren vielfältigen soziokulturellen Gewohnheiten? Was sind gemeinsame Ziele? Und welche bleiben getrennt?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Olaf Jantz in dieser Stellungnahme und versucht dabei Antworten und Handlungsansätze zu formulieren.

Ergänzend zu seiner Stellungnahme verweisen wir auf den Text von Olaf Jantz zum Modell der „transkulturellen Jungen*arbeit“, der hier ebenfalls abrufbar ist.

Junge*Junge-Magazin

Junge*Junge-Magazin

Zwei bis drei Mal im Jahr erscheint das Junge*Junge-Magazin der LAG Jungenarbeit NRW. Ein Schwerpunktthema der Jungen*arbeit wird aus verschiedenen perspektiven beleuchtet. Hinweis: Das Magazin ist kein wissenschaftliches Fachmagazin, sondern richtet sich ausdrücklich und in aller Regel mit Alltagshilfen an Fachkräfte in der Praxis.
Mehr erfahren →
Kooperationspartner →