Junge*Junge – Das Magazin

Junge*Junge heißt die Magazinreihe der LAG Jungen*arbeit NRW.

Darin beleuchten wir regelmäßig gemeinsam mit Expert*innen verschiedene Schwerpunktthemen und Aspekte von Jungen*arbeit.

Allein unter anderen - Jungen*, Einsamkeit und Zugehörigkeit

Einsamkeit von Jungen* ist real. Sie ist relevant, zugleich unterschätzt – und sie ist nicht folgenlos. Folglich widmet sich das aktuelle Magazin der LAG Jungen*arbeit NRW dem Thema und versteht Einsamkeit als relationales, sozial produziertes Geschehen. Jungen* sind unterschiedlich positioniert. Soziale Herkunft, Rassismuserfahrungen, Behinderung oder auch sexuelle Orientierung prägen, wie Einsamkeit erlebt werden kann. Wer nur nach stillen, traurigen Jungen* sucht, übersieht viele Jungen*, die einsam sind.


Jungen*arbeit in Klassenverhältnissen - Ansatzpunkte klassismussensibler Jungen*arbeit

Das Leben in einer von ökonomischer Ungleichheit strukturierten Gesellschaft bedeutet, dass Jungen* nicht über die gleichen Ressourcen, Chancen und Lebensbedingungen verfügen. Und für die Jungen*arbeit bedeutet es: Potenzial für Ausschlüsse, Vorurteile und Beschämung armer Jungen*. Grund also für ein „Junge*Junge“-Magazin zum Thema „Jungen*arbeit in Klassenverhältnissen“. Die vorliegende Ausgabe bietet Ausgangspunkte, um Klassenunterschiede und Armut in der Jungen*arbeit mitzudenken.


Mutprobe Demokratie - Jungen*arbeit und Demokratiebildung gegen Extremismus

Die vermeintliche Macht und das Recht des Stärkeren rücken leider zunehmend in den Vordergrund unserer Weltordnung. Demokratie als Staatsform ist keineswegs auf dem Vormarsch, sondern diese sieht sich erschreckenden Entwicklungen gegenüber. Autoritäre Männlichkeit, extreme Positionen, radikale Maßnahmen und Methoden sind auf dem Weg, wieder als „normal“ angesehen zu werden. Das zeigt sich nicht allein auf der „großen Weltbühne“, auch im alltäglichen Leben und im Umgang miteinander haben der Demokratie entgegenwirkende Verhaltensmuster Konjunktur. Speziell heranwachsende Jungen* scheinen anfällig für den Rückfall in reaktionäre Ansichten, so dass Jungen*arbeit und Demokratiebildung zusammengedacht werden müssen. Dies tun wir aus unterschiedlichen Perspektiven in der Jubiläumsausgabe unseres Magazins „Junge*Junge“.


Bestellbar sind die Magazine als Printversion solange der Vorrat reicht kostenfrei in kleinen Mengen. Da wir Anfragen sammeln und händisch bearbeiten, kann es sein, dass die Zustellung von Magazinen nicht unverzüglich erfolgt, wir bitten um Verständnis.

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