Körperkult(ur) unter Jungen*

Ästhetik, Inszenierung, ­Aneignung

Jungen* unterliegen besonders in ihrer Pubertät deutlich spürbaren und normierten Körperbildern. Was früher zum Großteil mächtige Oberarme, breite Schultern und erhabene Blicke waren, sind heute zusätzlich auch extrem schlanke und gestylte Jungen*körper. Welche Zugänge gibt es, um mit ­Jungen* über ihre Körper(inszenierungen) ins ­Gespräch zu kommen? Wie thematisiere ich dahinterliegende Bilder von Männlichkeiten? ­Welche Bilder von Männlichkeit habe ich selbst?

Wie sensibilisiere ich für vielfältige Körperformen und entlaste davon, immer perfekt sein zu müssen? Wie vermittle und begleite ich Jungen* sich selbst, und den eigenen Körper kennenzulernen und eigene Entscheidungen zu treffen? Welche Körper- und Ernährungsformen halte ich für "gesund" und was hat das mit Attraktivität zu tun?

Ziel des Seminars ist es, Fachkräften neue Impulse zu geben, mit Jungen* und jungen Männern* zum Thema Körperwahrnehmung, (geschlechtliche) Selbstinszenierung, Sport und Gesundheit pädagogisch zu arbeiten.
Zielgruppe des Seminars sind Fachkräfte der ­Kinder- und Jugendhilfe, die mit Jungen* / jungen ­Männern* professionell in Beziehung stehen.
Methoden: Input, Einzel- und Gruppenarbeit, Biographiearbeit, Körperübungen mit Körperkontakt als Selbsterfahrung.

zielgruppe

Die Fortbildung ist für Fach- und Lehrkräfte aller Geschlechter ausgeschrieben.

Termin

8. und 9. Dezember 2020

Ort

Fritz-Henßler-Haus
Geschwister-Scholl-Str. 33 - 37
44135 Dortmund

Teilnahmebeitrag

150 Euro

Referent*

Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen / Jungenarbeit Hamburg e.V.