"Von Cent zu Sinn"

Praxisprojekt 2025: Von Cent zu Sinn

Von Cent zu Sinn“.

Kurzfassung

„Von Cent zu Sinn“ unterstützt Jungen* dabei, ihr Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen, bewusstere Entscheidungen zu treffen und Strategien gegen Social-Media-Hyperkonsum zu entwickeln. So gewinnen sie mehr Selbstbestimmung und lernen, Prioritäten im Alltag klar zu setzen. Außerdem erwerben sie Kenntnisse über ihre Ansprüche auf finanzielle Unterstützung und wie man diese mit Eltern oder Fachkräften beantragt. Das Angebot will möglichst niedrigschwellig, lebensnah, respektvoll, motivierend und partizipativ sein. Eine schulische Nachhilfe-Atmosphäre. Ist unbedingt zu vermeiden.

 Direkte Zielgruppen & Zugang

  • Hauptzielgruppe: Jungen*, die in Armutsverhältnissen leben oder von Konsumdruck betroffen sind.
  • Besonderer Zugang: Einfach erklärt, praxisnah, mehrsprachige Materialien möglich.
  • Voraussetzungen: Keine, alle können teilnehmen.
  • Zielregion: Nordrhein-Westfalen.

Indirekte Zielgruppe oder Was wir suchen

  • Kooperationspartner*innen aus Einrichtungen und Trägern aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendhilfe und der Schulsozialarbeit, die das Projekt in ihrer Einrichtung umsetzen und dabei eng mit uns zusammenarbeiten.

 

Das Problem

  • Viele Jungen* sind stark von Konsumdruck und Social Media-Trends beeinflusst.
  • Hyperkonsum führt oft zu Geldproblemen, Stress und Abhängigkeiten.
  • Gleichzeitig wissen viele nicht, welche finanziellen Ansprüche oder Unterstützungen ihnen zustehen.

 Unsere Lösung

  • Workshops und Trainings zum Thema Konsumkritik und Geldkompetenz.
  • Methoden, um Social Media-Strategien zu durchschauen und widerstehen zu können.
  • Infos zu Ansprüchen, wie (z.B. Sozialleistungen), und Hilfe beim Beantragen.

Wirkung & Nachweise

  • Output: Anzahl Workshops, Beratungen, erarbeitete Finanzpläne.
  • Outcome: Mehr finanzielle Selbstbestimmung, kritischer Umgang mit Konsum, gesünderes Verhältnis zu Social Media.
  • Belege: Erste Rückmeldungen zeigen, dass Teilnehmende selbstbewusster mit Geld umgehen.

 Aktueller Stand

  • Status: Pilotphase mit ersten Gruppen gestartet.
  • Ressourcen: Sozialpädagog*innen, Expert*innen für Finanzbildung.
  • Risiken: Schamthema Geld → wird durch geschützten Rahmen und vertrauliche Gespräche abgefedert.

Dauer: 3 bis 6 Monate.

 

Evaluationsprozess

  • Kleinforschungsprojekt mit qualitativem Design: Zur Evaluation der Wirksamkeit werden Interviews, Gruppengespräche und Beobachtungen mit beteiligten Jungen* und Fachkräften durchgeführt.
  • Auswertung: Die Ergebnisse werden systematisch analysiert und verdichtet, um Rückschlüsse über die Wirkungen und mögliche Verbesserungen zu ziehen.
  • Transfer und Dissemination: Nach Abschluss der Projektphase wird ein Magazin erstellt, das Good-Practice-Beispiele dokumentiert und öffentlich zugänglich macht. Dieses Magazin dient sowohl der Sichtbarmachung der Projekterfolge als auch der Anregung für andere Einrichtungen.

 

Nächste Schritte & Zeitplan

  • Der konkrete Zeitplan wird nach Rückmeldung der potenziellen Kooperationspartner*innen erstellt.
  • Im Anschluss daran erfolgt eine detaillierte Planung der Projektphasen.
  • Die einzelnen Schritte sowie ein verbindlicher Zeitrahmen werden transparent kommuniziert, sobald die Rückmeldungen vorliegen.

 

Mitmachen / Kontakt

Gabaël Aluc, Bildungsreferent der LAG-Jungenarbeit.

gabael.aluc@lagjungenarbeit.de  0231/5342174

 

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