Qualifizierungen

Jungenarbeit ist als Qualitätsmerkmal in der Kinder- und Jugendhilfe und als Beitrag zur Gleichberechtigung aller Geschlechter anerkannt. Sie gilt als Querschnittsaufgabe und ist im SGB VIII sowie dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW verankert. Eine Umsetzung als Querschnittsaufgabe sowie die strukturelle und konzeptionelle Verankerung in den Einrichtungen, Angeboten und Maßnahmen nach SGB VIII bedarf jedoch, im Sinne von Jungenarbeit, qualifizierter Fachkräfte.

Die LAG Jungenarbeit NRW setzt daher in Kooperation mit den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen berufsbegleitende Qualifizierungsangebote um. Diese ergänzen das umfassende Fortbildungs- und Tagungsangebot der Fachstelle Jungenarbeit NRW um mehrtägige Qualifizierungskurse, die sich zudem über einen längeren Zeitraum erstrecken.

Die eingesetzten Referent*innen sind erfahren in der Jungenarbeit und haben diese viele Jahre auf kommunaler, Landes- und Bundesebene entwickelt, betrieben und vermittelt.

Traumapädagogik in der Jungenarbeit

Teil 1: Ich glaub, ich bin im falschen Film!

Dieser Teil der Qualifizierung findet coronabedingt als ONLINE-SEMINAR statt.
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In der pädagogischen Arbeit mit Jungen* stoßen Fachkräfte immer wieder auf Verhaltensweisen, die irritieren. Verhalten kann ganz plötzlich umschlagen. Pädagog*innen haben dann das Gefühl, sie seien "im falschen Film". Möglicherweise ist das ein Hinweis, dass die Jungen*, mit denen sie dann zu tun haben, in einem falschen, weil alten Film sind. Sie reagieren nicht auf die aktuelle Situation, sondern agieren aus ihrem Erfahrungs- und Belastungsrucksack. Wir sprechen dann von "Trauma" und von "traumatischen Erfahrungen, die angetriggert (ausgelöst) sind".

Ein Trauma ist eine überfordernde, existenzbedrohliche Belastungserfahrung, die im Gehirn wie eine schreibgeschützte Datei isoliert gespeichert ist und sich so immer wieder im Alltag meldet und sich dann nicht wie eine Erinnerung, sondern wie Gegenwart anfühlt. Das macht sich bemerkbar in der Beeinträchtigung der Wahrnehmung, der Orientierung, der Selbststeuerung, der Impuls- und Affektkontrolle sowie in körperlichen Anspannungs- oder Erschlaffungszuständen.

Traumapädagogik hilft, dies besser zu verstehen und auch den betroffenen Jungen* verstehbar zu machen. Sie bietet Möglichkeiten der angemessenen pädagogischen Begleitung und Intervention.

Das Seminar vermittelt Theorie zu Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Neurobiologie des Traumas sowie Bindungsentwicklung unter traumatischen Bedingungen. Es gibt Einblick in mögliche traumapädagogische Interventionen und bietet Raum für Fallarbeit aus der eigenen Praxis.

Hier geht es zur Anmeldung...

Teil 2: Ich glaub, der legt einen Schalter um!

"Ich glaub, der legt einen Schalter um!": Dieser Satz beschreibt die Erfahrung, dass es Jungen* gibt, die uns verwirren, weil sie uns in der Arbeit so unterschiedlich begegnen, dass wir das Gefühl haben, wir hätten es mit unterschiedlichen Personen zu tun: mal kooperativ und verständig, dann wieder für uns unkalkulierbar aggressiv, ein anderes Mal wieder verzagt und antriebslos.

Menschen, die wiederholt traumatischen Erfahrungen ausgesetzt waren, bilden abgespaltene Muster im Gehirn, die antriggerbar (auslösbar) sind - sogenannte Ich-Zustände. Das geschieht überall dort, wo wiederholt Gewalt, Vernachlässigung oder Demütigungen erfahren werden.

In dieser Fortbildung soll es um die Psychotraumatologie der strukturellen Traumafolgestörungen gehen und um die Frage, wie angemessene Reaktionen und hilfreiche Interventionen aussehen können. Dabei wird die Innere-Teile-Arbeit eine besondere Rolle spielen mit ihrem Bemühen, dass Jungen* ihre eigenen Impulse und ungesteuerten Zustände besser verstehen und steuern lernen.

Hier geht es zur Anmeldung...

Zielgruppe

Die Qualifizierung ist für Fach- und Lehrkräfte aller Geschlechter ausgeschrieben.

nächste Termine

Teil 1: 14./15. März 2022
Teil 2: 30./31. Mai 2022

 Ort

Teil 1: Online-Seminar

Teil 2: vorraussichtlich

LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Straße 1
32602 Vlotho

Teilnahmebeitrag

Teil 1:
180,- € Teilnahmeentgelt

Teil 2:
180,00 € Teilnahmeentgelt
zzgl. Unterkunft und Verpflegung

Referent*innen

LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho / Bielefeld

Handwerkszeug und Haltung sind gefragt

Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit. Ein praxisbegleitendes Qualifizierungsangebot


+++++ Coronabedingt wurde der Start des Kurses auf den 13. Juni 2022 verschoben. +++++

Dieser Qualifizierungskurs richtet sich an männliche* Fachkräfte, die ihr pädagogisches Handwerkszeug erweitern wollen und einen reflektierten Zugang zum Thema Jungenarbeit suchen. Die Qualifizierung ermöglicht einen Einblick in die individuellen Lebens- und Problemlagen von Jungen*, vermittelt konzeptionelles und methodisches Knowhow für die Berufspraxis und zeigt Strukturen für die kollegiale Beratung mit anderen Jungenarbeitern auf.

Der Qualifizierungskurs beinhaltet drei Module:

Er beginnt mit einem zweiteiligen Qualifizierungsmodul (jeweils drei Seminartage) zu den Grundlagen geschlechterbezogener und Arbeit mit Jungen*. Es folgt ein mehrmonatiges Praxismodul, in dessen Verlauf die Teilnehmenden Gelerntes in ihren Einrichtungen und Praxisfeldern umsetzen und ein auf ihren Arbeitsalltag zugeschnittenes geschlechterbezogenes Projekt/Angebot mit Jungen* entwickeln und durchführen. Dabei geht es auch darum zu klären, wie sich Jugendarbeit in der Einrichtung/dem Angebotsprogramm strukturell und konzeptionell verankern lässt. In der Zeit des Praxismoduls findet das zweite Qualifizierungsseminar statt, sodass Gelegenheit zur fachlichen Reflexion der ersten Praxiserfahrungen besteht. Den Abschluss des Qualifizierungskurses bildet ein zweitägiges Reflexionsmodul.

Ein erfolgreicher Abschluss des Qualifizierungskurses erfordert die Teilnahme an den Fortbildungstagen, die Planung und Durchführung eines geschlechterbezogenen Projektes/Angebots mit Jungen*, die Erstellung eines Berichtes zum Vorhaben und eine Präsentation im Rahmen des Reflexionsmoduls und führt zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt vom LVR-Landesjugendamt Rheinland und der LAG Jungenarbeit NRW.

 

Anmeldung

Eine Anmeldung ist auf der Homepage des LVR-Landesjugendamtes Rheinland möglich, mit dem wir diese Qualifizierung in Kooperation veranstalten (Sie finden die Qualifizierung dort im Online-Katalog der Fortbildungen unter "Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit"):

www.jugend.lvr.de

Zielgruppe

Die Qualifizierung ist für männliche* Fach- und Lehrkräfte ausgeschrieben. Vorkenntnisse in der geschlechterbezogenen Arbeit werden nicht vorausgesetzt.

nächste Termine

Qualifizierung 2022:

Seminar I vom 13. bis zum 15. Juni 2022
Seminar II vom 26. bis zum 28. Oktober 2022
Seminar III vom 23. bis 24. Februar 2023

 Ort

Sportschule Hennef
Sövener Straße 60
53773 Hennef

Referenten

Bielefeld / Köln

"Irgendwie Hier!"

Trägerqualifizierung

für Träger der Arbeitsfelder des SGB 8, §11-14

 

Darum geht's:

Die LAG Jungenarbeit NRW bietet eine jahresbegleitende und umfangreiche Qualifizierung für öffentliche wie freie Träger an, deren Fachkräfte sich in der vielfältigen/komplexen Arbeit mit Jungen* und jungen Männern* mit Flucht- und Migrationserfahrungen befinden. Ziel ist es, eine unterstützende und bedarfsorientierte Erweiterung von Fachlichkeit, Haltung und Konzepten nachhaltig zu ermöglichen.

Neben den gesetzten Schwerpunktthemen aus den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr eine Perspektive auf die Thematik Gewaltphänomene und deren Auswirkungen sowie Beschwerdemanagement und Schutzkonzepte angeboten. Das Qualifizierungsangebot ist für eine Teilnehmendenzahl von etwa 15 Fachkräften ausgelegt. Es wird eine begleitende und nachhaltige Betreuung des Trägers ermöglicht. Die Anzahl der Trägerqualifizierungen ist in 2022 auf zwei Träger limitiert.

 

Leistungen & Rahmenbedingungen

Im Rahmen dieses Fortbildungsangebotes werden folgende Leistungen und Zuständigkeiten vereinbart:

Zuständigkeit der LAG Jungenarbeit NRW e.V.:

  • die Planung, Organisation und Durchführung der gesamten Qualifizierungsmaßnahme
  • die Honorar-, Reise- und Unterkunftskosten aller Referent*innen, die im Rahmen der begleitenden Trägerqualifizierung tätig werden
  • die entsprechende Abwicklung der Geschäftsvorgänge
  • alle Absprachen hinsichtlich inhaltlicher und zeittechnischer Fragen

Zuständigkeit des Trägers:

  • Organisation und Kostenübernahme aller notwendigen Räumlichkeiten inkl. Technik nach Bedarf
  • Organisation und Kostenübernahme für das Catering/die Verpflegung
  • Bereitstellung einer Person zur Steuerung/Begleitung des Qualifizierungsprozesses

 

Das Referent*innen-Team

Olaf Jantz
Diplom Pädagoge; Jungenbildungsreferent und Geschäftsführer bei mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen und Männerarbeit Hannover; Schwerpunkte: Transkulturelle Jungen*arbeit, Geschlechterbewusste Pädagogik im Umfeld von Armut, Flucht und Migrationsgeschichten, Intersektionalität in Geschlechterverhältnissen; Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Niedersachsen – LAG JuNi

Susanne Reitemeier-Lohaus
Susanne Lohaus arbeitet in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Bereich gesellschaftspolitische Jugendbildung und ist Projektleitung von HeRoes Duisburg von Jungs e.V.. Bei Jungs e.V. ist sie außerdem projektbezogen und konzeptionell gestaltend wirkend. Darüber hinaus ist sie freiberuflich als Bildungsreferentin für Fachkräfte in der Jungen*arbeit tätig in den Bereichen Flucht-Migration-Männlichkeiten, Frauen in der Jungen*arbeit.

Jonas Lang
Jonas Lang ist Sozialarbeiter und Sozialpädagoge in der Kölner Initiative Coach e. V.  mit Schwerpunkt: Beratung und Einzelfallhilfen für Menschen in Aufenthaltsgestattung und Duldung. In der Bildungs- und Qualifizierungsarbeit arbeitet er zu Intersektionalen Perspektiven auf (Sozial-) Pädagogische Praxis mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrung. Von 2017 bis 2021 war Jonas Lang Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW.

Michael Meurer
Alter Jungvater, Diplomsportlehrer und Feldenkrais Pädagoge, seit über 30 Jahren Jungen- und Männerarbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Gesundheit, Gewalt, sexualisierte Gewalt, Kommunikation und Kooperation mit Mädchen- und Frauenprojekten, der Begleitung und Beratung von Jungen als Einzelpersonen und Institutionen, die Jungen- und Männerarbeit machen wollen. All dies immer auf der Basis der Eigenreflexion, der Wahrung des inneren, lebendigen Jungen, immer in der Haltung ressourcenorientiert, wertschätzend, verbindlich und klar zu agieren.

Eby Tangara
Diplom Kommunikation (Film/Fotografie), freiberuflicher Webdesigner; Zertifikat "Antidiskriminierungsberatung" (advd); Vorstandsmitglied b. MISO Netzwerk Hannover e. V. u. Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. (VEN), Präsident des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland e. V., 1. Vorsitzender v. Hakili-So/Haus der Bildung e. V.; Schwerpunkte: Interkultureller Austausch, Netzwerkarbeit, Beratung und Bildungsprojekte für Migrant*innen und Geflüchtete; externer Experte i. d. AG Stadtleben und Kultur der Landeshauptstadt Hannover.

Zielgruppe

Träger der Arbeitsfelder des SGB 8, §11-14, deren Fachkräfte (m/w/d) mit/zu Jungen* und jungen Männern* mit Flucht und Migrationserfahrungen arbeiten.

Kosten

Der Eigenanteil des teilnehmenden Trägers beträgt 1200 Euro.

Kontakt

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Sandro Dell'Anna:
Tel. 0231/ 5342174 
Schreiben Sie mir!

Link

Weitere Informationen zum Projekt "Irgendwie Hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten" finden Sie hier.

Referent*innen

Team

"Irgendwie Hier!"

Grenzenlose Jungs*

Transkulturelle Jungenarbeit als Perspektive, Haltung und Handwerkszeug. Eine Blended-Learning-Fachkräftequalifizierung im Projekt "Irgendwie Hier! Flucht – Migration – Männlichkeiten"

 

Nach Schema „F“ handeln können!? Immer Methoden im Gepäck haben, die funktionieren!? Vor allem in der Arbeit mit Jungen*, die oftmals aus verschiedensten Gründen grenzenlos unterwegs sind.

Die Anfragen an uns als Fachkräfte in der Arbeit mit Jungen* stellen uns vor unterschiedlichste Herausforderungen. Wir agieren zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen an unsere Arbeit – den institutionellen Rahmenbedingen, den gesellschaftlichen Forderungen und den Bedürfnissen der Jungen* selbst. Gleichzeitig sind Jungen* in erster Linie Heranwachsende mit Bedürfnissen, Träumen und Zielen.

 

Die Qualifizierungsreihe verhandelt diese Hauptthemenbereiche:

  • Besondere Zielgruppe – Jungen* mit und ohne Flucht- und Zuwanderungserfahrungen
  • Einführung in die Transkulturelle Jungenarbeit
  • GenderCrossing / Frauen* & Männer in der Transkulturellen Jungenarbeit
  • Rassismuskritische Jungenarbeit / Intersektionalität
  • Strukturen der Transkulturellen Jungenarbeit
  • Reflexion auf individuell-fachlicher und struktureller Ebene

 

Blended Learning

Die Qualifizierung im Blended Format soll die teilnehmenden Fachkräfte zum einen auf der individuell-fachlichen Ebene stärken und hier eine tiefergreifende Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den genannten Themen schaffen. Dabei werden für einen nachhaltigen Reflexionsprozess die benannten Strukturen und auch Spannungsfelder umfassend thematisiert und diskutiert – unter Einbeziehung eigener Erfahrungen und Kompetenzen und Fokussierung auf die eigenen Praxisfelder. Zu der individuell-fachlichen Förderung und der strukturellen Auseinandersetzung ermöglicht die Qualifizierung, dass die teilnehmenden Fachkräfte in ihrer multiplikatorischen Wirkung zu weiteren Fachkräften und in die eigenen Trägerstrukturen hinein befähigt werden, um somit eine nachhaltige Verankerung der Jungenarbeit im Kontext von Flucht und Migration zu ermöglichen.

Ein weiteres Ziel ist es, durch die Struktur des Blended Learning den Lernprozess besser in zeitliche Strukturen einzupassen, die die Jungenarbeiter*innen haben. Der Arbeitgeber wird durch Freistellungen weniger belastet, die Videoseminare und Selbstlerneinheiten können leichter in die Arbeitszeiten integriert werden.

 

Das Referent*innen-Team

Olaf Jantz
Diplom Pädagoge; Jungenbildungsreferent und Geschäftsführer bei mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen und Männerarbeit Hannover; Schwerpunkte: Transkulturelle Jungen*arbeit, Geschlechterbewusste Pädagogik im Umfeld von Armut, Flucht und Migrationsgeschichten, Intersektionalität in Geschlechterverhältnissen; Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Niedersachsen – LAG JuNi

Susanne Reitemeier-Lohaus
Susanne Lohaus arbeitet in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Bereich gesellschaftspolitische Jugendbildung und ist Projektleitung von HeRoes Duisburg von Jungs e.V.. Bei Jungs e.V. ist sie außerdem projektbezogen und konzeptionell gestaltend wirkend. Darüber hinaus ist sie freiberuflich als Bildungsreferentin für Fachkräfte in der Jungen*arbeit tätig in den Bereichen Flucht-Migration-Männlichkeiten, Frauen in der Jungen*arbeit.

Jonas Lang
Jonas Lang ist Sozialarbeiter und Sozialpädagoge in der Kölner Initiative Coach e. V.  mit Schwerpunkt: Beratung und Einzelfallhilfen für Menschen in Aufenthaltsgestattung und Duldung. In der Bildungs- und Qualifizierungsarbeit arbeitet er zu Intersektionalen Perspektiven auf (Sozial-) Pädagogische Praxis mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrung. Von 2017 bis 2021 war Jonas Lang Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW.

Michael Meurer
Alter Jungvater, Diplomsportlehrer und Feldenkrais Pädagoge, seit über 30 Jahren Jungen- und Männerarbeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Gesundheit, Gewalt, sexualisierte Gewalt, Kommunikation und Kooperation mit Mädchen- und Frauenprojekten, der Begleitung und Beratung von Jungen als Einzelpersonen und Institutionen, die Jungen- und Männerarbeit machen wollen. All dies immer auf der Basis der Eigenreflexion, der Wahrung des inneren, lebendigen Jungen, immer in der Haltung ressourcenorientiert, wertschätzend, verbindlich und klar zu agieren.

Eby Tangara
Diplom Kommunikation (Film/Fotografie), freiberuflicher Webdesigner; Zertifikat "Antidiskriminierungsberatung" (advd); Vorstandsmitglied b. MISO Netzwerk Hannover e. V. u. Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V. (VEN), Präsident des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland e. V., 1. Vorsitzender v. Hakili-So/Haus der Bildung e. V.; Schwerpunkte: Interkultureller Austausch, Netzwerkarbeit, Beratung und Bildungsprojekte für Migrant*innen und Geflüchtete; externer Experte i. d. AG Stadtleben und Kultur der Landeshauptstadt Hannover.

Zielgruppe

Die Zielgruppe sind Fachkräfte aller Geschlechter der Pädagogik/Sozialen Arbeit aus den Arbeitsfeldern des SGB 8, § 11-14, die sich in der Arbeit mit jungen männlichen* Geflüchteten oder postmigrantischen Jugendlichen befinden oder in diese Arbeit einsteigen möchten.

Kosten

350,- EUR

Darin enthalten sind an den Präsenzterminen Kalt- und Warmgetränke und ein Mittagsimbiss. Über den Teilnahmebeitrag erhalten Sie vorab eine Rechnung.

Link

Weitere Informationen zum Projekt "Irgendwie Hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten" finden Sie hier.

nächste Termine

Block 1 (online via Zoom)
9./10. Mai 2022

Videoseminar 1 (3 Std.)
24. Mai 2022 (vormittags)

Videoseminar 2 (3 Std.)
14. Juni 2022 (vormittags)

Block 2 (Präsenzveranstaltung in Dortmund)
22. Juni 2022

Videoseminar 3 (3 Std.)
14. September 2022 (vormittags)

Videoseminar 4 (3 Std.)
21. September 2022 (vormittags)

Block 3 (Präsenzveranstaltung in Dortmund)
30. September 2022

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