Praxis der Jungenarbeit

In Kooperation mit dem LVR-Landesjugendamt Rheinland und dem Paritätischen Jugendwerk NRW führen wir seit 1999 die Fachkonferenz "Praxis der Jungenarbeit" durch. Neben Fachbeiträgen zu aktuellen Schwerpunktthemen rund um die Jungenarbeit werden eine Vielzahl an Projektmodellen aus der Praxis der Jungenarbeit präsentiert.

Die Praxiskonferenz ist in dieser Kontinuität bundesweit einmalig!

Die Konferenzen werden dokumentiert. Hier finden Sie ausschließlich die Dokumentation der letzten Konferenz. Alle weiteren Dokumentationen finden Sie unter Veröffentlichungen/Dokumentationen und Broschüren als auch unter Veröffentlichungen/Bild und Ton.

Nächste "Praxis der Jungenarbeit"

14. März 2018

 Ort

LVR - Landesjugendamt Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln

Thema und Programm

Digitale Jungenarbeit – auf den ersten Blick ein Widerspruch, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass Jungenarbeit vor allem eine Frage der Haltung in der Beziehungsarbeit zwischen Fachmännern und Jungen ist.

Jedoch sind die Lebenswelten von Jungen und Mädchen in Bewegung. Über soziale Medien findet die Kommunikation mit der Peer-Group statt, werden Kontakte geknüpft, können neue Identitäten ausgelebt werden und erschließen sich möglicherweise sogar neue Berufe. Einher geht damit die zumindest teilweise Auflösung analoger Sozialräume. Zugleich wird digitale Teilhabe zu sozialer Teilhabe – wer online nicht mithalten kann, ist draußen. Pädagogische Fachkräfte sind gefordert, sich auf diese Phänomene einzulassen.

Spannende Fragen sind hierbei u.a.:

  • Welche Medien sind für Jungen warum attraktiv?
  • Wie verändern sich institutionalisierte Lern- und Freizeitorte, wenn Jungen zwar anwesend, gleichzeitig aber permanent online sind?
  • Wie verändern sich professionelle Rollen, wenn junge Menschen in Sachen Technik und soziale Medien die eigentlichen Experten und Expertinnen sind?
  • Welche neuen Möglichkeiten der Partizipation bieten die sozialen Medien?
  • Wie flexibel müssen Jungenarbeiter, aber auch institutionalisierte Lernorte gestaltet sein, wenn sie mit den immer schnelleren digitalen Entwicklungen Schritt halten wollen?

Dokumentation

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