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Meldungen

2009-I | 2008

Aufzaehlung 27.05.2009 Fortbildungsveranstaltung „Jungs und Schule….zwei Welten? Jungen in Schule und Schulsozialarbeit“

TeilnehmerinnenAn der ausgebuchten Tagesveranstaltung, welche von Miachel Drogand-Strud von der Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille geleitet wurde, nahmen 20 Fachmänner und -frauen aus den Bereichen Jugendsozialarbeit, Schule und Schulsozialarbeit teil. Grundlegende Aspekte und Fragen des Vortrags des Referenten waren:
- Mit welchen Themen und Anforderungen müssen sich Jungen im Verlauf ihrer Entwicklung bzw. im (Schul)alltag auseinandersetzen?
- Wie äußert sich der geschlechtsgebundene Anpassungsdruck von Jungen in der Schule
- Grundlagen für das pädagogische Angebot und methodische Ansatzpunkte
In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmenden den beiden spannenden Fragen:
- Was möchten wir als weibliche bzw. männliche Pädagogen/Innen Jungen anbieten?
- Was möchten wir als Jungen von männlichen Pädagogen?

Mit Hilfe von soziometrischen Standbildern wurden die Ergebnisse der einzelnen Kleingruppen gegenübergestellt und vom Rest der Gruppe analysiert.

Aufzaehlung 13.05.2009 Fortbildungsveranstaltung „Frauen in der Jungenarbeit

Die Fortbildungsveranstaltung fand im Rahmen der Fortbildungsreihe „Irgendwie anders?! 2009“ statt und zählte hierbei zu den Veranstaltungen, die speziell nur für Frauen ausgeschrieben sind. An der ausgebuchten Veranstaltung, welche von Renate Pawellek und Jörg Syllwasschy von der pro familia Bochum geleitet wurde, nahmen 18 Fachfrauen aus den Bereichen Jugendhilfe und Schule teil.
Inhaltliche und thematische Fragestellungen dieser Veranstaltung waren:
- Was ist ein Junge?
- Was ist Jungenarbeit?
- Jungenwelten begreifen (haptisch)!
- Auseinandersetzung mit Jungenwelten und -werten
- Welche Rolle haben Frauen in der Jungenarbeit?

Zudem bot die Veranstaltung den teilnehmenden Frauen die Möglichkeit, sich über die eigene Arbeit mit Jungen zu verständigen und sich über ihr Rollenverständnis auszutauschen.

Aufzaehlung 08.05.09 Veranstaltung „Jungen nehmen sich Raum, Mädchen räumen auf ... Geschlechtsbezogene Pädagogik im offenen Ganztag der Primarstufe“

Diskussion am 8. MaiIn der ausgebuchten Veranstaltung, die von Bernd Hellbusch und Esther Morét durchgeführt wurde, ist für geschlechtsbezogene Aspekte der Sozialisation und Bildung von Mädchen und Jungen, insbesondere in der Altersstufe 8-10, und die sich hieraus ergebenden Erfordernisse im offenen Ganztag der Primarstufe sensibilisiert, und im weiteren Verlauf konkret erarbeitet worden, wie ein geschlechtersensibler Alltag realisiert werden kann.
Grundlage hierfür bildeten empirische Befunde zur Geschlechterdifferenzen und –gemeinsamkeiten von Mädchen und Jungen in der Grundschule, die differenziert dargestellt wurden und daran ansetzend Erkenntnisse aus der Biografiearbeit, die mit den Teilnehmenden durchgeführt wurde.
Herausgearbeitet wurde, dass geschlechtsbezogene Pädagogik eine geschlechtsbewusste Haltung und einen geschlechtsbewussten Blick beinhaltet, der Jungen und Mädchen in ihrer Differenz und Vielfalt, aber ebenso in ihrer geschlechtlichen Eingebundenheit begreift und Jungen und Mädchen angemessen unterstützt. Sie benötigen hierbei zunächst auch „einfach nur“ die Berücksichtigung von „pädagogischen Grundregeln“:
- Ressourcen erkennen und hieran anknüpfen, aber ebenso Ressourcen zur Verfügung stellen, die für die Erprobung von Verhaltensvielfalt notwendig sind
- Schaffen von Freiräumen und Rückzugsmöglichkeiten
- Austarieren der Diskrepanz zwischen Förderung und „Sein-Lassen“
- Eröffnung von Bildungsräumen, die geschlechtertypische, aber ebenso geschlechteruntypische Erfahrungen ermöglichen

Aufzaehlung Die LAG Jungenarbeit auf dem Fachkongress Jugendarbeit
„Aufwachsen offensiv mitgestalten! Zukunftsweisende Blicke auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit“

An der Veranstaltung am 30. und 31. März haben insgesamt etwa 360 Fachkräfte teilgenommen.

Über einen Infostand hinausgehend, an dem die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit hatten sich über die LAG Jungenarbeit NRW und ihre Angebote zu informieren, war Sandro Dell’Anna an einem Forum zu Raumkonzepten in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit beteiligt, an dem insgesamt etwa 50 Fachkräfte teilgenommen haben.

In dem Beitrag von Sandro Dell’Anna wurden insbesondere die subjekt- und geschlechtsbezogenen Aspekte von Raumkonzepten in Jugendfreizeiteinrichtungen thematisiert. Insofern wurden subjekt-, bildungs- und geschlechtertheoretische Grundlagen an einem Beispiel herausgearbeitet und für das Zusammenspiel von Raumkonzept und Raumaneignung als (Geschlechter)Bildungsgelegenheit sensibilisiert.

Aufzaehlung aus dem Training„Was geht! Hip Hop und Teamtraining mit Jungen“

Die Veranstaltung am 27. März, die von Renato Liermann, von der esw Jugendbildungsstätte Hagen Berchum und Gandhi Chahine, von den „sons of gastarbeita“ durchgeführt wurde hat praxisorientiert medien- und kulturpädagogische Ansätze und den Focus der Jungenarbeit thematisiert.

Es ging einerseits darum die Jugendkulturszenen, insbesondere Hip Hop, und die darin vermittelten männlichen Leitbilder in Blick zu nehmen und einen Einstieg in niedrigschwellige, produktorientierte Jungenarbeit mit Elementen des Hip Hop u ermöglichen.

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Informationen zu Technik, Ressourcen, Kooperationsmöglichkeiten und Finanzierung von Projekten.

Aufzaehlung Fachstellenreferent am 19.03.zu Gast beim Jungenarbeitskreis Essen

Hier wurde zum einen die LAG Jungenarbeit NRW und ihre Mitglieder- und Angebotsstruktur vorgestellt, insbesondere aber auch die Initiative Jungenarbeit NRW, zu der die LAG Jungenarbeit NRW vier Modellprojekte beigesteuert hat, und weitere Projekte, die von Arbeitskreisen in NRW realisiert werden.

Mit Blick auf die Initiative wurde ging es unter anderem auch darum eine vergleichende Bestandsanalyse vorzunehmen, da aktuell „vergleichbare“ Daten aus der Bestandsaufnahme durch die Initiative und der Landkarte Jungenarbeit NRW, die seit 1999 fortlaufend auf Basis von freiwilligen Meldungen, die strukturelle und inhaltliche Entwicklung von Jungenarbeit in NRW dokumentiert.

Bei den Projekten von Arbeitskreisen wurden 2 Schwerpunkte besonders hervorgehoben: Einmal Angebote, die zusammengefasst werden können unter dem Titel „Sozialtraining mit Jungen“ und Angebote im Rahmen von „Jungentagen/Boys Days/Jungen-Zukunftstag“.

Aufzaehlung Fachveranstaltung Stadt Witten zum Thema „Gewaltprävention“ am 12.03.09

An der Veranstaltung haben 26 Fach-und Lehrkräfte aus Jugendhilfe, Schule und Polizei teilgenommen. In dieser Präsentation ging es einmal darum das Feld „Gewaltprävention und Jungen“ genauer zu beleuchten und gelingende Praxisbeispiele vorzustellen.

Zentrale Aspekte waren hier zum einen “Welche Gruppe nehmen wir in Blick, inwieweit berücksichtigen wir die Opferperspektive von Jungen in diesen Zusammenhängen, wann reagiert und agiert Pädagogik und welcher Gewaltbegriff wird hier deutlich?“

Anschließend wurde herausgearbeitet, welche Möglichkeiten Jungenarbeit mit Blick auf Struktur- und Konzeptentwicklung, persönliche Sensibilisierung und einen angemessener Umgang mit Aggression und Gewalt bietet und welche Qualifizierungsbedarfe sich hieraus oftmals ergeben.

Abschließend wurden zwei Praxisbeispiele aus Hagen und Wuppertal vorgestellt.

Aufzaehlung Lust auf Zukunft?! Jungen und ihre Zukunfts- und Lebensplanung

Unter diesem Titel stand am 10.03.09 ein Informationsabend, der sich an Eltern und Lehrkräfte des St. Christopherus Gymnasiums in Werne richtete. An der Veranstaltung, die in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Werne und der Schule realisiert wurde haben insgesamt 40 Mütter, Väter und Lehrkräfte teilgenommen.
Der Einstieg ins Thema wurde über die Frage „Geschlecht, was ist das? Soziale und kontextuelle Dimensionen des Junge-Sein!“ vorgenommen.
Anschließend ging es einmal darum vorstellen, was die empirische Forschung an Material und Informationen zum Thema „Jungen und ihre Zukunfts- und Lebensplanung“ liefert. Hierfür wurden ausgewählte Ergebnisse des DJI Jugendserveys, der Shell Jugendstudie, der Sinus Sociovision U 27 – Studie und des Mikrozensus vorgestellt. Und die hieraus folgenden Konsequenzen für pädagogische Angebote in und in Kooperation mit Schule, aber ebenso Möglichkeiten der Unterstützung innerhalb der bestehenden Familienstrukturen, erörtert.
Die abschließende Diskussion diente einmal dazu den konkreten Anfragen, insbesondere der Eltern, Raum zu geben, aber ebenso verschiedene Methoden und Materialien aus der Jungenarbeit, die im schulischen Kontext gut einsetzbar und umsetzbar vorzustellen.

Aufzaehlung Methoden der Gewaltprävention in der Jungenarbeit

Theodor BrocksAm 17.02.2009 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Irgendwie anders?!" die Fortbildungsveranstaltung "Methoden der Gewaltprävention in der Jungenarbeit" in Dortmund statt. An der Tagesveranstaltung, welche vom Referenten Theodor Brocks vom Verein KÄÄLS e.V. aus Köln geleitet wurde, nahmen 15 Fachmänner aus den Bereichen Offene Kinder- und Jugendarbeit, erzieherische Hilfen und Schule teil.
Zu Beginn erläuterte der Referent die Bedeutung von klaren Regeln bei der Arbeit mit Jungengruppen. Hierbei hob er hervor, dass die Regeln auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sein müssen und eine Missachtung auf jeden Fall Konsequenzen mit sich tragen muss. Es folgte ein theoretischer Input in dem der Gewaltkreislauf aus Sicht der Gestalttherapie vorgestellt und die Frage nach einem Umgang mit Gewalt erörtert wurde. Der Vortrag wurde immer wieder durch den Einschub praktischer Übungen aufgelockert. Hierbei handelte es sich um Methoden, die Jungen dazu befähigen sollen ihre eigenen Grenzen zu setzen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und hierbei das Bedürfnis der Jungen nach Bewegung und Kräftemessen berücksichtigten.
Die teilnehmenden Fachmänner meldeten in der abschließenden Reflexionseinheit zurück, dass die vorgestellten praktischen Methoden des Seminars für ihre tägliche Arbeit sehr hilfreich seien und sie viele neue Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen konnten.

Aufzaehlung Starter Kit – Zukunft für Einsteiger

Jungenarbeiter am StartAm Freitag, den 6. Februar 2009 fand die erste Veranstaltung der Irgendwie Anders?! Fortbildungsreihe 2009 der LAG Jungenarbeit NRW zum Thema Zukunfts- und Lebensplanung mit Jungen in Dortmund statt. An der ausgebuchten Tagesveranstaltung im Reinoldium, die vom Referent Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest in Marl geleitet wurde, nahmen19 Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und Schulsozialarbeit teil.
Nach einem kurzen Vortrag über die Einsatzmöglichkeiten und Ziele des Starter Kits, einem Methoden- und Materialset zur Zukunfts- und Lebensplanung mit Jungen, welches im vergangenen Jahr von Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest in Marl in Kooperation mit der LAG Jungenarbeit NRW/Fachstelle Jungenarbeit NRW entwickelt wurde, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die einzelnen Spielstationen des Starter Kits zu bespielen. In drei Kleingruppen ging es darum, das Starter Kit in Form eines Mini-Parcours zu durchlaufen um so die verschiedenen Spielideen mit ihren unterschiedlichen Lerninhalten am eigenen Leibe zu erfahren.
Weitergehende Informationen zum Starter Kit finden sie hier.

Aufzaehlung Jungen im Kindertageseinrichtungen

Umschlagbild von 'Ab heute sind wir cool'Fachgespräch "Einstieg in die geschlechtsbezogene Wahrnehmung von Jungen im Kindertageseinrichtungen" in Kooperation mit dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Recklinghausen
Am 24.01. hat die Fachstelle Jungenarbeit NRW im Gemeindezentrum Ackerstraße in Herten ein Fachgespräch mit Erzieherinnen aus Kindertageseinrichtungen im Kreis Recklinghausen, mit dem Ziel einer Sensibilisierung für Geschlechterfragen und die Möglichkeiten von "Jungenarbeit" in Kindertageseinrichtungen, geführt.
An dem Fachgespräch teilgenommen haben neun Erzieherinnen, die im Rahmen eines "gemütlichen Frühstücks" die Möglichkeit nutzten, gemeinsam mit Sandro Dell’Anna über verschiedene Aspekte der Jungensozialisation und über das Thema Männlichkeit in Kindertageseinrichtungen einerseits zu diskutieren, aber andererseits auch einfach Fragen und Unsicherheiten zu "loszuwerden" und zu klären.
Erste Ideen zur Umsetzung einer geschlechtersensiblen Arbeit im direkten Kontakt mit Jungen war Thema, ebenso die Möglichkeiten von Männer-/Vaterarbeit und einer geschlechtersensiblen Beobachtung und Dokumentation der eigenen Fachpraxis.
Abschließend wurden noch Kinderbücher vorgestellt, die für eine geschlechtersensible, pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen besonders geeignet erscheinen.
[zur Kinderbuchliste]

Aufzaehlung Qualifizierung für Gleichstellungsbeauftragte an den Schulen des Regierungsbezirks Düsseldorf zum Thema "Entwicklung interkultureller Kompetenzen"

Am 21. Januar hat in Kooperation mit dem Moderatorinnenteam der Bezirksregierung Düsseldorf in der Gesamtschule Viersen eine Qualifizierung zur "Entwicklung interkultureller Kompetenzen" für Gleichstellungsbeauftragte an Schulen der Bezirksregierung stattgefunden.
An der Veranstaltung, die von Sandro Dell’Anna durchgeführt wurde, haben insgesamt 28 Fach- und Lehrkräfte teilgenommen.
Im Schwerpunkt wurden zum einen Ergebnisse der Migrationsforschung der letzten ca. 20 Jahre behandelt, insbesondere aber ausgewählte Ergebnisse der Sinus Sociovision Studie "Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland" von 2007/2008.
Thema war hier
- die Beschreibung der Vielfältigkeit und Differenz der "Milieulandschaft", in denen Jungen aus Migrationsfamilien leben und aufwachsen,
- eine Fokussierung speziell auf bestehende Rollenbilder und Rollenverständnisse und
- die Beschreibung von aktuell feststellbaren Veränderungsprozessen.
Abschließend wurden
ein Ansatz "inter-/transkultureller Jungenarbeit", der sich auf Olaf Jantz bezieht und die "Konfrontative Gesprächsführung" nach Ahmet Toprak, der für die LAG Jungenarbeit NRW in den letzten Jahren verschiedene Veranstaltungen hierzu angeboten hat (eine Dokumentation einer Tagung von 2006, die den Ansatz gut beschreibt, können sie hier digital abrufen) vorgestellt und zumindest teilweise erprobt.

Aufzaehlung Qualifizierungen zum Einsatz des Starter Kits "Zukunft für Einsteiger"

Spielbrett: 'mann-activity'Das Starter Kit ist von der Fachpraxis gut angenommen worden, so dass aktuell an verschiedenen Standorten in NRW, aber auch über NRW hinaus Qualifizierungen zum Einsatz des Starter Kits durch den Referenten der LAG Jungenarbeit NRW durchgeführt werden.
U.a. wurde in München in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut des Schul- und Kultusreferat der Stadt München am 27.01. eine Qualifizierung für die Fach- und Lehrkräfte an Münchener Schulen durchgeführt. Dort werden seit Jahren Angebote für Mädchen im Rahmen des Girls Day realisiert. 2008 hat darüber hinaus ein Fachtag zur Berufsorientierung von Mädchen und Buben stattgefunden (eine Dokumentation hierzu kann über die Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München bezogen werden).
2009 soll ergänzend zu den Angeboten im Rahmen des Girls Day im Rahmen des Jungs Zukunftstag u.a. auch das Starter Kit der LAG Jungenarbeit NRW zum Einsatz kommen.
Sandro Dell’Anna hat in seinem Beitrag zum einen geschlechtsbezogene Aspekte der Zukunfts- und Lebensplanung von Jungen und die hieraus folgenden Konsequenzen für pädagogische Angebote für Jungen in diesem Arbeitsfeld thematisiert. Daran anschließend wurden die Konzeption und Materialien des Starter Kits vorgestellt und insbesondere die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten mit ihren Chancen, aber ebenso Tücken erläutert. Ziel dieser Veranstaltung war zum einen eine Sensibilisierung für geschlechtsbezogene Aspekte der Zukunfts- und Lebensplanung, insbesondere mit Blick auf Jungen im schulischen Kontext, aber ebenso Möglichkeiten der konkreten Umsetzung von Angeboten durch das Starter Kit, welches beim Pädagogische Institut des Schul- und Kultusreferats ausgeliehen werden kann.
Teilgenommen haben insgesamt 20 Fachmänner und -frauen, die an ihren Schulen als Gleichstellungsbeauftragte für die Angebote im Rahmen des Girls Day/Jungs Zukunftstag zuständig sind.

Aufzaehlung Irgendwie anders 2009

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit sich an den Veranstaltungen im Rahmen der Fortbildungsreihe "Irgendwie anders 2009. Fortbildungen zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit" anzumelden.
2009 kann mit Unterstützung verschiedener Träger und Fachkräfte in NRW die Fortbildungsreihe noch mal ausgeweitet und insbesondere um Qualifizierungsangebote für weibliche Fachkräfte und im Themenfeld Kooperation Jugendhilfe/Schule erweitert werden.
Die Reihe 2008 war ein großer Erfolg. An den 12 Veranstaltungen haben insgesamt 165 weibliche und männliche Fachkräfte teilgenommen, so dass die Veranstaltungen zu 83% ausgebucht waren. Ein Blick in die vertretenen Arbeitsfelder zeigt, dass geschlechtsbezogene Angebote für Jungen erfreulicherweise in den verschiedenen Arbeitsfeldern an Relevanz gewinnen.
Der größte Teil der Teilnehmenden stammt aus einem der "klassischen" Jungenarbeitsfelder, der Kinder- und Jugendarbeit (29%), 20% der Teilnehmenden arbeiten an Schule als Lehr- oder sozialpädagogische Fachkraft, 16% sind in der Jugendsozialarbeit und 13% im Feld der erzieherischen Hilfen tätig, noch 11% in Beratungsreinrichtungen und 6% in Jugendbildungsstätten. Weitere Arbeitsfelder waren u.a. Kindertageseinrichtungen oder auch Freiberuflichkeit mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
 
Auch 2009 werden viele unterschiedliche Themen in die Reihe integriert. So gibt es u.a. Veranstaltungen zur geschlechtsbezogenen Jungenarbeit in Kindertageseinrichtungen, in offenen Ganztagsgrundschulen und in weiterführenden Schulen und Schulsozialarbeit, im Feld Medien- und Kulturarbeit, zur sexualpädagogischen Arbeit mit Jungen, auch zur Arbeit zum Thema Mobbing, Gewaltprävention oder Sozialkompetenz, zum Umgang mit schwierigen Jungs, zur Frage der psychosozialen Beratung von Jungen und zur interkulturellen Eltern- und Väterarbeit.
Am 6.02. startet die Reihe 2009 mit einer Veranstaltung zum Starter Kit "Zukunft für Einsteiger", einem Methoden- und Materialset zur Zukunfts- und Lebensplanung mit Jungen, das 2008 von Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest in Marl in Kooperation mit der LAG Jungenarbeit NRW/Fachstelle Jungenarbeit NRW entwickelt wurde. Weitergehende Informationen zum Starter Kit.
 
Der Veranstaltungskalender kann hier digital abgerufen werden.
Mehr über das Projekt "Irgendwie anders ?!"

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